Neues zum Mädchenwohnheim in Mubuga

WORUM GEHT´S? WARUM MACHEN WIR DAS? 
Um den Waisen-Mädchen und anderen Mädchen aus sozial schwachen Familien in in der Gemeinde Mubuga im Westen Ruandas eine Grundlage für eine gute Bildung und damit eine bessere Zukunft zu bieten, soll eine sichere und schulnahe Unterkunft zum Schutz und mit guter Betreuung und regelmässigen Mahlzeiten geschaffen werden.
Das Mädchenwohnheim bietet einen geschützten Raum und Sicherheit vor kriminellen Übergriffen, Stabilität und eine allgemeine Verbesserung der Lebensumstände.
Durch die regelmässige Verpflegung wird die Gesundheit gefördert und die Auswirkungen der Armut bekämpft.
Die Bildung und das Lernen können wieder im Vordergrund stehen. Nicht zuletzt trägt dieses Wohnheim auch dazu bei, das das Selbstwertgefühl der Mädchen und ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft größer wird.
Da der Bau stabil und nachhaltig gebaut werden soll, wird das Wohnheim künftig für mehrere Generationen von Mädchen zur Verfügung stehen.
Bildung ist oft der einzige Weg, einem sonst vorgezeichneten Leben in Armut zu entkommen.
Mit diesem Projekt fördern wir tägliche Schulbesuche unter besseren Bedingungen mit einer regelmässigen Verpflegung und wir verhindern damit Schulabbrüche.
Wir unterstützen Mädchen durch Bildung und Schaffung von Perspektiven und bieten ihnen eine Schutz vor Frühschwangerschaften, Vergewaltigungen und (Zwangs-) Prostitution.
Damit verfolgen wir die nachhaltigen Ziele: Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Selbstständigkeit und bessere Berufschancen.

Im Jahr 2016 haben die Planungen für ein Mädchenwohnheim für 100 Mädchen begonnen. Zusammen mit meiner Familie sind wir verschiedene Schulwege in Mubuga persönlich abgelaufen, um die schwierige Situation selber zu erfahren. Diese persönlichen Eindrücke haben dazu geführt, dass wir uns entschlossen haben, diesen Mädchen zu helfen.

Ein Architekt wurde mit einer Planung für ein Wohnheim für zunächst 100 Mädchen beauftragt. Nach einem erneuten persönlichen Besuch in Mubuga im Mai und Juni diesen Jahres und einer Überprüfung der Situation, sowie vielen Gesprächen vor Ort haben wir uns entschlossen ein Mädchenwohnheim für doppelt so viele, für 200 Mädchen zu bauen.
Der Bedarf und die Nachfrage ist einfach sehr hoch.
Zusätzlich haben wir aus Gründen der Menschenwürde davon Abstand genommen, nicht mehr – wie landesüblich – sehr große Räume als Schlafsaal für bis zu 100 oder mehr Personen gleichzeitig zu nutzen, sondern für mehr Ruhe und Privatsphäre zu sorgen. 
So sollen maximal 10 Mädchen in einem Raum schlafen, dazu wird es pro Zimmer 5 Stockbetten geben. In anderen Wohnheimen in Ruanda ist es nicht unüblich, dass zwei Mädchen auf einer 90cm-Matratze schlafen, also 4 Mädchen pro Stockbett. Das wollen wir mit unserem erweiterten Platzangebot ebenso verhindern. Auch die Anzahl der sanitären Anlagen sind entsprechend angepasst worden. Die Bauweise ist stabil und wird nachhaltig von mehreren Generationen genutzt werden können. Daher ergibt sich ein finanzieller Unterschied zur ersten Planung. 
Dank vieler Spenden, Aktionen und anderer Unterstützung hat unser Spendenkonto die 21.000€-Marke geknackt. Zusammen mit dem Grundstück im Wert von 30.000€ in Mubuga macht das einen Eigenanteil von über 50.000€. 
Zur Gesamtfinanzierung fehlt uns noch was… und daher hoffen wir weiter auf Unterstützung! 

Planung des Hauses

 

Baugrundstück- die Dächer der Schule sieht man im Hintergrund.

Das Land bietet ausreichend Platz fürs Wohnheim und noch und zusätzlich die Möglichkeit der Selbstversorgung an Gemüse und eventuell Hühnern.

 

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