remember – unite – renew

Heute, der 7.4. ist der internationale Tag des Gedenkens an dem Völkermord gegen die Tutsi vor 26 Jahren.

Vor dem Hintergrund der Schutzmaßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona Virus findet die Gedenkfeier virtuell auf digitalen Plattformen statt.

Der übliche Erinnerungsmarsch, die Zeitzeugenberichte mit Versammlungen und Trauergedenken an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten (je nachdem, wo und wann 1994 die Massaker stattgefunden haben) können nicht wie sonst stattfinden.

Auch wenn die Art und Weise dieses Jahr so ganz anders ist, und die derzeitigen Umstände auch durchaus neue Sorgen und Ängste macht, so ist die Trauer in den Familien ungebrochen da und die Isolation durch den lockdown vielleicht noch schwerer zu ertragen.

In diesen Tagen des Erinnerns und Gedenkens – das gemeinsame Erinnern an Vater, Mutter, Geschwister, Kinder, Großeltern, Nachbarn, Freunde – benötigt man den Zusammenhalt der überlebenden Familienmitglieder und Freunde.

Trauern in Zeiten der Corona ist schwierig und eine besondere Herausforderung. Das gilt für aktuelle Todesfälle weltweit aber auch für die Überlebenden der Todesopfer von 1994.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s