1000 Hügel spendet 5000 Masken

Heute wurden 5000 waschbare und wiederverwertbare Masken an 3 Standorten in Ruanda verteilt.

Je 2000 Masken gingen nach Mushubati und Rubengera und 1000 Masken nach Mubuga.

Alle 3 Gemeinden liegen im Westen des Landes und wir kennen die schwierigen Verhältnisse vor Ort durch zahlreiche Besuche sehr gut.

Mushubati
Rubengera
Mubuga

Die lokale Initiative “Masks4AllinRw” – also Masken für Alle in Ruanda – sorgt für eine reibungslose Verteilung und Organisation.

Wenn man nicht für bestimme Regionen mit persönlichem Bezug spenden möchte, so kann frei spenden oder sich anhand einer Liste entscheiden.

Für alle landesweiten 415 Sektoren in den verschiedenen Distrikten gibt es eine Übersicht über die Anzahl der Personen, die in Armut leben – Ubudehe genannt.

Ubudehe kann als ein sozioökonomisches Schichtungssystem verstanden werden. Bis vor wenigen Monaten wurden Ruander in vier Kategorien eingeteilt, wobei die erste Kategorie für die ärmsten Menschen in der Gesellschaft bestimmt war, während die vierte Kategorie für die reichsten Mitglieder der Gesellschaft galt.

Im Rahmen der neuen Reformen im Juni diesen Jahres wurden die Ubudehe-Kategorien nach intensiven Beratungen mit Gemeinden, Bürgern, Kirchen und Organisationen der Zivilgesellschaft auf fünf Kategorien revidiert.

Was die neuen Kategorien bedeuten

A & B: Eine Kategorie von Haushalten mit unterschiedlichen Lebensentscheidungen und sehr hoher Eigenständigkeit. Diese Haushalte können selbst für sich sorgen und sind in der Lage die Gemeinschaft zu stärken.

C & D: Eine Kategorie von eigenständigen Haushalten, die von sozialen Maßnahmen profitieren und innerhalb von 2 Jahren Leistungsverträge (Imihigo) für den Abschluss unterzeichnen müssen.

Sonderkategorie (E): diese Kategorie von Haushalten profitieren von einem vollständigen staatlichen Sozialschutz. Von den Personen in dieser Kategorie wird kein Abschluss erwartet und sie werden keine Leistungsverträge unterzeichnen. Diese Personen sind z.B. aufgrund von Krankheiten oder Alter nicht in der Lage für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Unsere gespendeten Masken sind an die Personen aus der Kategorie E in und gut bekannten Gemeinden verteilt worden. Sie haben sich aus eigener Kraft keine Masken leisten können – weder gekaufte noch selbstgenähte.

Rechts im Bild: Mathias Abimana, der stellvertretend für uns an der Übergabe teilgenommen hat.

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