Für Kinder wie Esther und Eric

„Mein Name ist Esther* und ich bin 14 Jahre alt. Meine Mutter ist an AIDS gestorben. Danach lebte ich bei meiner Tante und ihr Mann mochte mich nicht, er sagte immer, dass ich seine Kinder anstecken würde und sie schikanierten mich bis ich wegzog. Jetzt lebe ich mit einer anderen Mutter, die mich akzeptiert. aber sie hat 3 Kinder und sie macht kleine Jobs, um Essen für uns zu bekommen. Ich bin jetzt glücklich, denn WeAct zahlt meine Schule und ich bekomme dort Medizin und jetzt geben sie mir Essen. Danke, dass Sie uns Essen geben.“

„Mein Name ist Eric* bin 14 Jahre alt und ich habe 5 Brüder und Schwestern. Aber von all diesen Kindern bin ich der einzige, der mit HIV geboren wurde. Ich war immer im Konflikt mit meinen Eltern, die fragten, warum gerade ich. Meine Eltern sind beide HIV-positiv.

Die meiste Zeit weigerte ich mich, meine Medikamente zu nehmen. Bei WeAct bekam ich die Chance, andere Kinder wie mich in Selbsthilfegruppen zu treffen. Ich sah, dass sie gesund sind. Das hat mir geholfen. Jetzt bin ich glücklich, dass ich auch meine Medikamente bekomme. Danke WeAct für Alles.“

  • *Namen wurden aufgrund unserer geltenden Kinderschutz-Richtlinien geändert und aus den Videos entfernt.

An diesem Wochenende sind erneut Lebensmittelpakete an 100 Kinder und Jugendliche wie Esther und Eric verteilt worden.

Aufgrund des erneuten Lockdowns in Kigali und anderen Regionen in Ruanda seit einigen Wochen ist es gerade für Familien mit Gelegenheitsjobs, Tagelöhner und anderen Minijobs sehr schwer bis unmöglich ihre Kinder zu ernähren.

Daher haben wir unsere Corona-Nothilfe wieder aufgenommen und sowohl in Kigali als auch in Gisenyi für jeweils 2000€ Lebensmittelpakete gespendet. Ein Care-Paket besteht aus 20 kg Lebensmittel: Reis, Maismehl, Bohnen, Öl und Zucker und hilft einer Familie für 4-6 Wochen zum Überleben.

Gerade für Kinder und Jugendliche mit HIV ist es besonders wichtig, jeden Tag eine Mahlzeit zu bekommen. Laetitia, unsere Projektpartnerin erklärt warum:

„Um die Viruslast gering zu halten und um eine erfolgreiche Therapie zu haben, müssen die Kinder jeden Tag regelmäßig ihre Medikamente zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Täglich rufen mich die Eltern, die kein Essen mehr haben an und sagen, dass ihre Kinder sich weigern weiterhin ihre Medikamente ohne Mahlzeit zu sich zu nehmen. Die Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen auf nüchternem Magen sind einfach zu stark. Wenn sie keine Medikamente mehr einnehmen, kann dies zu einer opportunistischen Infektionskrankheit wie Tuberkulose oder Meningitis führen, die so schlimm werden kann, dass sie zum Tod führen kann.
Und nur eine konsequent fortgeführte Behandlung mit HIV-Medikamenten ermöglicht eine gutes und langes Leben ohne Schädigung des Immunsystems.“

Danke an alle Unterstützer, die dies ermöglicht haben und Danke an unseren Projektpartner WeAct für die tolle Organisation!

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