Musik verbindet

Tag 4 – von Annkathrin

Heute sollte es zu den Batwa gehen, einem Bergvolk, welches aufgrund des Schutzes des Nationalparks im Nordwesten des Landes ihr ursprüngliches Wohngebiet verlassen musste und seitdem am Rande der Gesellschaft lebt. Dort fehlt es an den Grundmitteln wie Trinkwasser, medizinischer Versorgung und Nahrung, die ein gesundes Leben erst ermöglichen.


Um das Volk nicht mit leeren Händen zu begrüßen, haben wir vorher einen Abstecher bei einem Nahrungsmittelverkäufer gemacht und haben Mais, Mehl, Seife sowie Pflegelotion gekauft und wurden währenddessen Vorort bereits zur Attraktion der Einwohner. Mit vollem Kofferraum und einem guten Gefühl haben wir uns dann auf den Weg zu den Batwa gemacht.
Da der Verein 1000 Hügel die Batwa bereits durch zwei Trinkwasserzisternen unterstützt, wurden wir mit einem traditionellen Tanz und Gesang herzlich willkommen geheißen. Auch wenn wir durch die ersten Eindrücke des Lebensstandards des Volkes zunächst erschüttert waren, inspirierte die positive und freundliche Einstellung der Einwohner uns und animierte uns an ihrem Tanz teilzuhaben, auch wenn das eher weniger professionell ausgesehen haben muss.
Nach der Besichtigung von einem der gesponserten Wassertanks und einem Hausbesuch beim Dorfvertreter, war es für uns Zeit Abschied zu nehmen. Doch auch noch Tage später würden die bewegenden Bilder, die wir während unseres Besuches bei den Batwa gesammelt hatten, uns nicht verlassen…


Die zweite Anlaufstelle des Tages sollte die Vor- und Grundschule „Malaika“ werden, die bereits durch Spendenaktionen unterstützt wurde. Auch hier wurden wir sehnsüchtig erwartet und mit einem vielfältigen Programm aus Tanz, Modenschau, Parade und Live Musik willkommen geheißen. Wir waren mehr als begeistert von dem großen Aufwand der für uns gemacht worden war und von den vielen Talenten, die sich unter den Kindern und jungen Erwachsenen befanden.

Mit unter den Schülern waren auch Straßenkinder, die sich vor allem durch ihre durchlöcherte Kleidung von den anderen Kindern unterscheiden ließen.
So viele verschiedene Eindrücke machten den heutigen Tag, zu einem der emotionalsten in dieser Woche. Auch wenn wir viel zu verarbeiten hatten, freuten wir uns bereits auf ein Wiedersehen, welches am nächsten Tag stattfinden sollte.

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